Das ist kein Homeschooling! Konzepte für die Beschulung in Zeiten von Corona neu denken!

Das ist kein Homeschooling! Konzepte für die Beschulung in Zeiten von Corona neu denken!

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In diesem Artikel möchte ich mich mit dem sogenannten „Homeschooling“ in Zeiten der Corona-Pandemie auseinandersetzen! Ich möchte gerne aus meinen Erfahrungen, die ich in den ersten Wochen gesammelt habe, erläutern, was ich für wichtige Aspekte halte, die LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern beachten sollten und welche Fehler man nicht machen sollte! Zudem möchte ich einige Denkanstöße geben, wie man die Beschulung für diese Krisenzeit neu denken kann!

Das Wichtigste zuerst!

Zunächst einmal finde ich, dass es wichtig ist, dass wir ehrlich zu uns selbst sind:

Das was in dieser Zeit der Corona-Pandemie gerade (zuhause) passiert ist kein „Homeschooling“ im eigentlichen Sinne!

Beim „Homeschooling“ unterrichten die Eltern oder auch Privatlehrer SchülerInnen zuhause! Diese haben sich also (freiwillig) dazu entschlossen das zu tun. Sie haben die Zeit und in der Regel auch die Kompetenzen, um diese Aufgabe zu erledigen.
Genau das passiert im „Hommeschooling“ derzeit aber gerade nicht. Denn die Eltern übernehmen nicht freiwillig den Unterricht und sie haben häufig auch gar keine Zeit dafür. Denn die Eltern müssen selbst arbeiten! Zum Teil im „Homeoffice“ (was meist dann auch kein „Homeoffice“ im eigentlichen Sinne ist, aber das ist ein ganz anderes Thema…), zum Teil an ihrer eigentlichen Arbeitsstelle. Sie haben einen Haushalt zu führen und nicht selten gerade ganz existenzielle Probleme und Sorgen!

Insofern vermittelt der Begriff des „Homeschooling“ ein falsches Bild, welches für alle Beteiligten problematisch werden kann. Denn wenn LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern davon ausgehen, dass „Homeschooling“ im eigentlichen Sinne passiert, dann ist das eine gefährliche Annahme, die fast sofort zum Scheitern verurteilt ist!

Corona-Not-Beschulung

Wenn wir von der Form des Unterrichts, die gerade passiert, sprechen, dann sollten wir einen neuen Begriff dafür finden. Welcher Begriff das ist, ist in meinen Augen vollkommen egal – solange er klar stellt:

Was hier passiert ist Unterricht in einer Notfallsituation – es ist kein regulärer Unterricht und er ersetzt auch nicht (vollwertig) den regulären Unterricht. Weder aus Sicht der Schule noch aus Sicht der SchülerInnen oder aus der Sicht der Eltern!

Denn in dieser Zeit der „Corona-Not-Beschulung“ müssen Eltern ihren eigenen Beruf, den Haushalt und die Kinderbetreuung mit etwaiger Unterstützung des Lernens zu Hause miteinander vereinbaren. Hier vom Begriff des „Homeschoolings“ zu sprechen ist irreführend. Für alle Beteiligten! 

Viel mehr ist diese „Corona-Not-Beschulung“ der Versuch einen Kompromiss einzugehen:

Durch die (teilweise) Schließung der Schulen soll in erster Linie die Corona-Pandemie eingedämmt werden. Zugleich wird versucht, durch die „Not-Beschulung“ dem Bildungsauftrag der Schulen zumindest in Teilen gerecht zu werden und zugleich den Kindern eine gewisse Tagesstruktur zu geben, die sie häufig ohne die Not-Beschulung nicht hätten. Auch Abschlüsse sollen weitgehend normal durchgeführt werden! Mit der Frage, inwiefern das Abitur 2020 in der „normalen“ Form in meinen Augen notwendig und sinnvoll ist, habe ich mich in einem gesonderten Blogartikel beschäftigt.

Wenn sich LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern aber darüber im Klaren sind, dass hier eine Not-Beschulung stattfindet, dann kann diese in meinen Augen auch als solche behandelt werden. Und wenn das alle Beteiligten (LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern) auch genau so tun, dann kann diese Notbeschulung auch sinnvoll eingesetzt werden und somit zur Entlastung aller Beteiligten beitragen!

Der Präsenzunterricht lässt sich nicht 1:1 übertragen!

In einem anderen Blogeintrag habe ich schon einmal erklärt, warum ich denke, dass man als Lehrer erkennen muss, dass man die Methodik und Didaktik von Präsenzunterricht nicht 1:1 auf den digitalen Fernunterricht übertragen kann!

Wenn man das als LehrerIn tut, erzeugt man in meinen Augen nur eines: Stress. Stress für die LehrerInnen selbst, für die Eltern und nicht zuletzt vor allem für die SchülerInnen! 

So würde wohl kaum ein(e) LehrerIn Präsenzunterricht gestalten

Denn vielfach läuft die „Corona-Not-Beschulung“ derzeit so: SchülerInnen erhalten in regelmäßigen Abständen Pakete voller Arbeitsblätter oder Aufgaben in den Büchern und Arbeitsheften mit dem Hinweis diese bis zum Tag X fertigzustellen. Gelegentlich werden noch ergänzende Erklärungen beigelegt. Ein Kind hat dann häufig für die Woche einen Stapel mit Aufgaben für Mathematik, Deutsch, Englisch, Erdkunde, Biologie, …!

Nutzt man das bekannte und bereits in der Schule verwendete Material einfach weiter, lässt man SchülerInnen also schlicht so weiterarbeiten, als wäre die „Corona-Not-Beschulung“ nichts anderes als ein Präsenzunterricht an einem anderen Ort! Dabei wäre es wichtig oder sogar unumgänglich sich in irgend einer Weise sinnvolle und an die Situation angepasste Wege zu überlegen, wie die Schülerinnen die Inhalte auch sinnvoll selbstständig erlernen können!

Keine Lehrkraft würde (hoffentlich) im Präsenzunterricht in der Schule schlicht einen Stapel Aufgabenblätter auf den Tisch legen und sagen: „Bitte bearbeiten, die Abgabe ist nächste Woche Freitag“, und dann den Klassenraum wieder verlassen. Und was in der Schule nicht sinnvoll ist und nicht funktionieren würde, funktioniert  auch nicht zu Hause! Einzelne SchülerInnen, die damit zurecht kommen gehören dann entweder zu den wenigen SchülerInnen, die zum vollkommen selbstorganisierten Lernen ohne großartige Hilfen kognitiv, sprachlich und organisatorisch in der Lage sind. Oder aber es gelingt ihnen, weil die Eltern hier massiv die Rolle der Lehrkraft übernehmen. Sie erklären, korrigieren, motivieren, ermahnen.

Eltern sind nicht die LehrerInnen ihrer Kinder!

Allerdings sind die Eltern eben nicht die LehrerInnen ihrer Kinder. Sie haben häufig selbst Aufgaben im Homeoffice, haben Videokonferenzen, Telefonate, müssen selbst an die Arbeit und haben so oft schlicht keine Zeit oder keine Kraft sich neben ihrem Beruf und der Bewältigung des Haushaltes auch noch stundenlang neben ihre Kinder zu setzen und ihnen Arbeitsblätter mit Bruchrechnung, englischer Grammatik oder anderen Inhalten zu erklären, die Kinder zum Arbeiten zu motivieren, an die Erledigung ihrer Aufgaben zu erinnern und gelegentlich auch Druck auszuüben, weil die Kinder sich schlicht aufgrund der Überforderung oder mangelnden Motivation vollkommen verweigern.

Und ein großer Anteil an Eltern kann dies auch (ganz unabhängig von der zeitlichen Komponente) schlicht nicht leisten, da sie sprachlich oder kognitiv nicht in der Lage sind, diese Aufgaben zu erfüllen. Nicht alle Eltern sprechen gut genug Deutsch um die Arbeitsaufträge zu verstehen und zu erklären, oder können die Nullstellenberechnung bei quadratischen Funktionen erklären, egal ob sie Zeit und Lust dazu hätten.

Ganz egal ob sie es nicht können, nicht wollen, keine Zeit oder keine Kraft dazu haben: In jedem Fall ist es nicht ihre Aufgabe und sie sollten es gar nicht erst tun müssen! Denn wenn Eltern nun auch noch die Rolle der Lehrkräfte ausüben müssen, gibt es (zusätzliche) Konflikte in der Familie!

Die Situation erzeugt für die ganze Familie in vielen Fällen Stress – Stress in einer Situation, die ohnehin sehr angespannt ist durch die allgemeine Lage in der Corona-Pandemie. Stress in einer Situation, in der die Familie ohnehin viel mehr Zeit auf engstem Raum zusammen verbringt und in der häusliche Gewalt nachweislich ansteigt!

Bildungsungerechtigkeit verstärkt sich

Die Voraussetzungen der SchülerInnen zuhause sind vollkommen unterschiedlich. Einige haben Eltern, die in jeder Hinsicht in der Lage sind, ihren Kindern bei der Bewältigung bei der Aufgaben zu helfen und haben zudem einen eigenen Arbeitsplatz, einen Laptop, vielleicht noch ein Tablet und ein eigenes Zimmer mit genügend Ruhe zur Bearbeitung der Aufgaben.

Andere haben Eltern, die keine Möglichkeiten haben, sie bei den Aufgaben zu unterstützen, haben keinen (eigenen) Schreibtisch und haben keinen (eigenen) Laptop, sondern teilen sich diesen mit ihren Geschwistern und Eltern, die diesen aber selbst benötigen.

Bildungsungerechtigkeiten, die sich schon im Präsenzunterricht in der Schule zeigen, verstärken sich so massiv!

Viele Schüler scheitern schon an der Organisation

Es sind gar nicht immer in erster Linie die Aufgaben selbst, an denen die Schüler scheitern. Zum Teil bekommen sie jetzt plötzlich viele E-Mails am Tag von ihren verschiedenen Fachlehrern. Aufgaben, Tipps, Hinweise, Termine für Videokonferenzen, Arbeitsblätter zum Ausdrucken, Fristen zum Abgeben, druck mit Noten, vielfältige Plattformen, … viele Schüler sind mit der Organisation dieser Informationsflut schlicht überfordert und sind nicht in der Lage den Überblick zu bewahren. Wenn die Eltern hier nicht helfen können oder wollen scheitern viele Schüler schon an der Organisation! Auch hier zeigt sich: Bildungsunterschiede vergrößern sich!

Aber was dann? Wie kann man dann die "Corona-Not-Beschulung" gestalten?

Das waren nun eine ganze Reihe von Problemen, vor die SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen derzeit gestellt werden. Aber wie kann man nun darauf reagieren und versuchen diese Probleme, so gut es geht, in den Griff zu bekommen?

In meinen Augen ist zunächst einmal am wichtigsten, dass man sich als LehrerIn all diese Probleme bewusst macht! Das man nicht davon ausgeht, dass man mit seiner bekannten Didaktik, Methodik und mit dem bekannten Material einfach weiter machen kann, so als wäre nichts! Man muss sich bewusst machen, dass man sich der Situation anpassen muss, dass man sich selbst reflektieren muss und aus der neuen Situation lernen muss. Denn wir alle machen das so zum ersten mal!

Aufaben (fast) ohne Eltern!

Und das Ziel dieser Überlegungen? Die Eltern sollten möglichst wenig involviert sein (müssen). Natürlich ist es toll, wenn Eltern sich engagieren und einbringen wollen trotz der häufig damit einhergehenden Doppelbelastung. Aber sie sollten es eben möglichst wenig müssen! Das bedeutet konkret:

  • Die Aufgaben sollten auch ohne zusätzliche Erklärungen der Eltern verständlich sein!
    • Dazu muss viel Material neu erstellt oder zumindest angepasst werden!
    • Man kann zusätzliche Möglichkeiten Inhalte zu vermitteln nutzen: Videos, Sprachaufnahmen, Bildern, …
  • Die Aufgaben sollten (möglichst) so motivierend sein, dass die Eltern nicht auch noch zur Bearbeitung der Aufgaben antreiben müssen!
    • Hier können neue und alternative Aufgabenformate helfen:
      • Kreative Aufgabenformate (Erklärvideos selbst gestalten, Collagen erstellen, Plakate designen, Experimente durchführen, Reportagen erstellen, Geschichten schreiben, …) können den SchülerInnen dabei helfen sich besser selbst zu motivieren.
  • Die SchülerInnen brauchen möglichst schnelles und verständliches Feedback!
    • Das kann bedeuten, dass Lehrkräfte die Aufgaben schnell und zuverlässig mit Texten, Audio- oder Videoaufnahmen kommentieren.
    • Auch Lernplattformen und Lernapps, die schnelles Feedback bieten, können hier sinnvoll eingesetzt werden.
    • Videokonferenzen oder Telefonate können dazu genutzt werden die Schülerarbeiten zu würdigen und Rückmeldungen zu geben.
  • Differenzierung und Individualisierung wird wichtiger denn je!
    • Gerade in der Zeit des weitgehend selbstorganisierten Lernens müssen die Aufgaben bezüglich des Schwierigkeitsgrades an die jeweiligen SchülerInnen angepasst sein. Nur so können die Schülerinnen die Aufgaben auch erfüllen und Erfolgserlebnisse sammeln!
    • Auch die Situation zuhause (Familiensituation, Arbeitsplatz, technische Geräte, Zugang zum Internet, …) muss berücksichtigt werden und ggf. durch andere Aufgabenformate oder andere Kommunikationskanäle differenziert werden!
  • Der zeitliche Umfang sollte überprüft und ständig reflektiert werden!
    • SchülerInnen brauchen, aufgrund der ganz verschiedenen Voraussetzungen, unterschiedlich lange! Weniger ist hier meist mehr!
    • Durch projektartige Aufgaben können SchülerInnen individuell viel Zeit mit den Aufgaben verbringen, jede(r) kann etwas beitragen, aber niemand muss übermäßig viel arbeiten!
    • Der zeitliche Umfang aus der Schule kann nicht einfach auf den zeitlichen Umfang zuhause übertragen werden!
  • Das dezentrale Lernen sollte mit seinen Vorteilen genutzt werden!
    • Das Material aus dem Präsenzunterricht kann nicht einfach übertragen werden. Viel mehr hat dezentrales Lernen viele Eigenheiten und auch Vorteile: Die SchülerInnen können ganz individuell ihre Zeit einteilen. Sie können Erklärvideos beliebig häufig ansehen. Sie können recherchieren und nachlesen. Sie können Aufgaben zur Seite legen, wenn sie sich nicht mehr konzentrieren können und etwas später wieder beginnen!
      • Wir sollten die Vorteile nutzen statt blind bekannte Strukturen zu übertragen und zu versuchen, Präsenzunterricht zu Hause zu etablieren!
    • Wir können längerfristig angelegte Aufgabenformate etablieren, die im Präsenzunterricht nur schwer durchführbar sind.
      • SchülerInnen können Challenges mit fachlichen Anknüpfungspunkten durchführen!
      • Sie können Nachrichten schauen und darüber schreiben.
      • Sie können Zeitungsartikel verfassen, Fotos aufnehmen und ganze Zeitungen gestalten.
      • Sie können Lernapps und Lernplattformen regelmäßig nutzen, sich verbessern und individuell trainieren.
      • Sie können Videos zu verschiedenen Themen schauen und auch selbst drehen.
      • Sie können Collagen erstellen und Bilder malen.
      • Sie können Geschichten schreiben
      • Sie können selbst Musik aufnehmen, zusammen (dezentral) musizieren
  • SchülerInnen müssen bei der Organisation unterstützt werden!
    • Den SchülerInnen können Wochenpläne in Form von Listen oder digitalen Pinnwänden (dazu habe ich einen eigenen Blogartikel verfasst) zur Verfügung gestellt werden, um den SchülerInnen eine bessere Übersicht zu ermöglichen. Weniger E-Mails mit allen wichtigen Informationen oder sogar eine digitale Pinnwand, die alle wichtigen Informationen für SchülerInnen und Eltern bündelt spart Organisationsarbeit und Frust!
    • Durch Absprachen innerhalb des Kollegiums können die Kommunikationskanäle (E-Mail, Chats, Video-Messenger, …) vereinheitlicht werden. So haben es die SchülerInnen leichter die Übersicht zu behalten.
    • Je nach Alter und Situation der SchülerInnen kann es sinnvoll sein verpflichtend oder freiwillig einen „gemeinsamen Start in den Tag“ (per Videokonferenz, Chat, …) zu gestalten. So können die SchülerInnen unterstützt werden einen geregelten Tag- Nachtrhythmus zu behalten und bei der Planung des Tages unterstützt werden.

Feedback, Feedback, Feedback

Und als Letztes: Feedback, Feedback, Feedback! 

Wir alle (LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern) befinden uns in einer Situation, die wir nicht kennen. Wir alle lernen jeden Tag viel Neues. Wir alle machen eine ganze Menge Dinge, die nicht gut laufen, die nicht funktionieren! Wir können aber unfassbar viel voneinander lernen. Dazu müssen wir allerdings miteinander reden! LehrerInnen müssen wissen, wie die SchülerInnen zurechtkommen. Was lief gut? Was nicht? Was war zu viel? Was war zu wenig? Was war spannend und motivierend? Was eher nicht? Wir müssen mit den Eltern reden! Wie viel sind sie eingebunden? Welche Strukturen können Eltern entlasten? Welche eingeübten Muster sind hilfreich für die Familien, welche problematisch?

Wir sollten ein Team sein in dieser Situation! 

Wir sollten uns als ein Team in dieser Ausnahmesituation verstehen! 

LehrerInnen sollten aufhören über „diese faulen Schüler“ zu schimpfen, die einfach nicht die ganzen Arbeitsblätter abarbeiten wollen, sie sollten aufhören über die Eltern zu schimpfen, die die Kinder einfach nicht unterstützen! Viel mehr sollten sie versuchen, neue Formate des Unterrichts zu entwickeln und mit den SchülerInnen sprechen: Was braucht ihr, wie können wir euch unterstützen?

Eltern sollten aufhören, über „diese faulen LehrerInnen“ zu schimpfen, die es nicht schaffen die Kinder in gleicher Weise zu erreichen, wie in der Schule. Viel mehr sollten sie Verständnis haben, dass alle LehrerInnen ebenfalls ganz unterschiedliche Voraussetzungen haben. Nicht alle haben den technischen Sachverstand oder auch nur die technische Ausstattung (die sie in aller Regel selbst kaufen müssen), um jetzt plötzlich digitalen Unterricht zu gestalten. Viel mehr sollten sie mit den LehrerInnen ins Gespräch kommen: Was würde den Kindern oder den Familien helfen? Was läuft gut? Was eher nicht? 

Wir alle sollten als ein Team zusammenarbeiten. Aber dazu müssen wir miteinander reden.

Dann könnte aus der „Corona-Not-Beschulung“ vielleicht sogar eine für alle sinnvolle Beschulung werden, die am Ende LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern entlastet.

Jonas

Gymnasiallehrer an einer IGS, Interesse an digitaler Unterrichtsentwicklung & Mathematikdidaktik. Vater und Hobby-Läufer